Der Gräber
Roman
274 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen
Oswalth Kerzenrauch überlebt den 3. Weltkrieg und die Zerstörung der Natur.
Als die letzten Menschen die Erde verlassen, bleibt er allein zurück in den Ruinen Berlins.
Ein eindringlicher Roman über Verlust, Liebe, den Untergang der Welt – und die Frage, was bleiben wird.
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Die Leseprobe enthält die ersten Seiten des Buchs.
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Beschreibung
Oswalth Kerzenrauch, genannt ›der Gräber‹, stirbt nicht. Und so überlebt er alle, die er je geliebt hat, auch seine Tochter Luzie, die er bis ins hohe Alter begleitet. Die Wirren des Dritten Weltkrieges hat er ebenso durchstanden wie die endgültige Zerstörung der Flora und Fauna. Als die letzten Erdenbewohner den unwirtlichen Planeten in Richtung Nektar II verlassen, bleibt er mit den wenigen Zurückgelassenen in den Ruinen Berlins zurück. In einer Welt nach der Menschheit entsteht dort in den Trümmern eine widersprüchliche Idylle. Je einsamer er wird, desto mehr verliert er sich in seinen schönsten und in seinen furchtbarsten Erinnerungen.
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Pressestimmen
»Soghaft intelligente Post-Anthropozän-Prosa.«
Erik Heier, tip Berlin
»Der Roman lebt von den Eindrücken und den Stimmungen, die er erzeugt. Kluge Sätze leben hier in einem letzten menschlichen und möglichen Szenario. Es ist immer wieder der Mensch, der sich unverändert in neue Laufbahnen beamt und eventuell nicht lernfähig und dadurch womöglich nicht lebensfähig ist. Doch gibt es im Roman auch die Liebe, das Schöne innerhalb der Ruinen. Neben der Zerstörung und dem Untergang gibt es somit auch Hoffnung. Otremba hat ersichtlich viel Spaß und Mühen auf sich genommen, diese Welt zu erschaffen, zu zerstören und aufzubauen. Er erfindet Bilder und Sprachen für eine Zukunft, in die er den Gräber setzt, der nun auf uns zurückblickt und womöglich weiterhin in und für uns überdauert.«
– leseschatz
»Wer nach einem Buch sucht, das nachhallt, das ohne sich aufzudrängen, eine (leider gar nicht so abwegige) Zukunftsperspektive der Menschheit beschreibt, die aus den Erfahrungen unserer Gegenwart möglich wäre, wird in ›Der Gräber‹ ein beeindruckendes Leseerlebnis finden.«
– literatur-blog.at
Weitere Stimmen zu Hendrik Otremba
»Otrembas Kunst besteht darin, dass die Gedanken, Gefühle, Einsichten und Beobachtungen im Text unabhängig voneinander gelesen werden können, aber sich gleichzeitig organisch in die Rahmenhandlung einfügen. Der Schriftsteller hat sich mit der Form des Romans beschäftigt, hat einen dramaturgischen Zusammenhang erzeugt, der die Leser über 500 Seiten an den Text bindet. Der Sog der Erzählung entsteht auch durch die Stimmung der Melancholie und der Wehmut.«
– Frankfurter Allgemeine Zeitung, Thomas Combrink (über den Roman ›Benito‹)
»›Benito‹ ist ein anarchistischer Roman, der um die Gefahren eines Denkens weiß, das sich auf die Souveränität des Einzelnen beruft. Im Anarchismus ist für Otremba aber der ursprüngliche magische Impuls aufbewahrt, den die Menschen der Moderne vergessen haben: Die Welt erschließt sich nur im Hier und Jetzt. Benito gibt seinem Freund also ein Mantra auf den Weg: ›Ich bin hier, jetzt gerade, in diesem Augenblick.‹«
– taz, Ulrich Gutmair
Autor
Hendrik Otremba, geboren 1984 in Recklinghausen, ist Schriftsteller, bildender Künstler und Sänger der Gruppe Messer. Außerdem arbeitet er in Deutschland und der Schweiz als Dozent für Kreatives Schreiben und gelegentlich als Kurator. Als freier Journalist schreibt er sporadisch über Musik. Seine Malereien werden als Plattencover und in verschiedenen Magazinen veröffentlicht und ausgestellt.
2017 ist sein Debütroman ›Über uns der Schaum‹ (Verbrecher Verlag) erschienen, 2019 folgte sein zweiter Roman ›Kachelbads Erbe‹. Sein dritter Roman ›Benito‹ wurde 2022 bei MÄRZ veröffentlicht, wo 2023 auch sein Gedichtband ›Wüstungen, Nebel‹ folgte. Parallel dazu erschien sein erstes Soloalbum ›Riskantes Manöver‹. Mit der Gruppe Messer hat er bisher sechs Alben herausgebracht, zuletzt 2024 ›Kratermusik‹.

Foto: Fine Sträter
Zusätzliche Information
| Gewicht | 200 g |
|---|---|
| Größe | 21 × 14,8 × 3 cm |
Produktsicherheit
Sicherheitshinweise
Gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) Art. 9 Absatz 7 Satz 2 ist für einfache Produkte – wie z.B. Bücher und Postkartenbücher –, die »auch ohne Anweisungen und Sicherheitsinformationen sicher und wie vom Hersteller vorgesehen verwendet werden« können, keine Sicherheitsinformation vorgeschrieben.




