Döner. Eine türkisch-deutsche Kulturgeschichte

257 Seiten, gebunden mit zahlreichen Abbildungen von Laura Fronterré

50 Jahre Dönergeschichte – ein kulinarisches Kaleidoskop!

16,9920,00

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Beschreibung

Eberhard Seidel gelingt mit Döner. Eine türkisch-deutsche Kulturgeschichte das, was man sich von einem Sachbuch mit Anspruch erhofft. Ausgehend von diesem unscheinbaren Imbissgericht erzählt er die über 60-jährige Geschichte des türkischen Lebens in Deutschland neu: vom Anwerbeabkommen über die ökonomischen, sozialen und gesellschaftspolitischen Bedingungen, die die Entwicklung des preiswerten gastronomischen Klassikers begünstigt haben, bis hin zum rassistischen Terror des NSU, der zunächst unter dem Schlagwort »Döner-Morde« durch die Presse ging. Seidel trifft Dönerproduzenten, Bäcker, Imbissbesitzer. Dabei lernen wir ganz nebenbei mehr als in jeder großen soziologischen Studie darüber, wie die Eingewanderten und ihre Nachkommen nicht nur die Essensgewohnheiten der Menschen, sondern das Land von Grund auf verändert haben.
Ebenfalls enthalten: Das ABC des Döner Kebaps mit dem Rezept des Kochs Hamdi aus Kastamonu, das Rezept des Kochs Iskender aus Bursa sowie der Anleitung zur Dönerzubereitung à la Renan Yaman. Und mit vielen neuen Erkenntnissen zur Entstehungsgeschichte des Döner Kebaps im Osmanischen Reich, der Türkei und in Deutschland.

Pressestimmen

»Ein hervorragend recherchiertes Buch, das trotz easy reading so inhaltsreich ist, wie ein gut bestückter Döner es sein sollte.«
Emma Steel, Skin Up

»Der Döner ist das neue Nationalgericht der Deutschen – ein Buch schildert jetzt seinen Siegeszug.«
Ferda Ataman, Spiegel Online

Urheber:innen

Eberhard Seidel, 1955 in Sommerhausen geboren, studierte Soziologie und lebt in Berlin. Er hat viele Jahre als freier Journalist gearbeitet, war dann Meinungsredakteur und Leiter des Inlandsressorts der taz. Seit 2002 ist er Geschäftsführer der Initiative »Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage«. Er ist Autor von Büchern über Migration, Islamismus, Rechtsextremismus und jugendlichen Subkulturen.

Laura Fronterré, 1986 geboren, ist freie Kommunikationsdesignerin und Illustratorin. Sie lebt in Berlin.