Die Revolte. Jacques Vingtras 3

Aus dem Französischen von Christa Hunscha, hrsg. von Barbara Kalender
ca. 380 Seiten, gebunden

»Wenn Vallès einmal glücklich ist, dann schreibt er, dass es leuchtet.«
Horst Laube, Spiegel

19,9926,00

Beschreibung

Im dritten Band von Jacques Vingtras kommt es zum dramatischen Höhepunkt, sowohl im Leben unseres Romanhelden als auch im Frankreich des ausgehenden 19. Jahrhunderts: Sein Leben lang hat Vingtras darauf gewartet, dass das Volk sich endlich an den bürgerlichen Unterdrückern rächt. Nun kommt es nach heftigen Unruhen zur Errichtung der Pariser Kommune von 1871, und wir erfahren von der Armee von Versailles, einer von Adolphe Thiers organisierten bewaffneten Einheit, die in Paris einmarschiert, vom Barrikadenkrieg, von den Querelen einer Volksregierung, in der Vingtras zu einem der einflussreichen Mitglieder aufsteigen wird, von der »Blutigen Maiwoche«, von zahlreichen Bränden und von Massakern an Geiseln. Und obwohl er glaubt, verloren zu sein, wird es Vingtras am Ende gelingen, dem Tod zu entkommen. Wie auch der Autor dieser nun endlich wieder vollständig vorliegenden Trilogie, Jules Vallès. Sein literarisches Werk machte ihn schlagartig zu einem der meistgelesenen Autoren Frankreichs.

Pressestimmen

»Eine solche Jugendgeschichte gibt es höchstens alle hundert Jahre.«
Walter Boehlich

»Überhaupt gilt dieser Roman nicht zu Unrecht als einer der komischsten der französischen Literatur.«
Jochen Schimmang, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Urheber:innen

Jules Vallès, 1832 in Le Puy-en-Velay geboren, war Journalist, Romanschriftsteller sowie Sozial- und Literaturkritiker. Nach der Belagerung von Paris wurde er zum Mitglied der Pariser Kommune gewählt. 1871 ging er ins Exil nach London, um einem wegen der Teilnahme an den Aufständen ausgesprochenen Todesurteil zu entgehen. Als 1880 eine Amnestie erlassen wird, kehrt er zurück nach Paris und widmet sich vornehmlich seiner literarischen Arbeit. Als er fünf Jahre später stirbt, begleiten mehrere tausend Menschen den Leichenzug zum Friedhof.

Christa Hunscha, geboren 1935 in Berlin, verstorben 1985 in Bonn. Promotion: Brentanos Märchen. Dann Arbeit als Journalistin: u. a. im ›Vorwärts‹, Filmbeiträge u.a. ›Kennzeichen D‹, Hörfunkbeiträge für das ›Kritische Tagebuch‹ des WDR.

Barbara Kalender, geboren 1958, ist Autorin, Buchgestalterin und Verlegerin.

Zusätzliche Information

Gewicht 485 g
Größe 21,4 × 12,5 × 2,8 cm
Marke

MÄRZ Verlag

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